Phillip Parker King war ein Entdecker, der hier genau vor 206 Jahren feststellte, dass sein Schiff „Mermaid“ ein Leck im Rumpf hatte. Er suchte einen Strand der einerseits flach genug war und andererseits bei Flut unter Wasser lag um mit dem Schiff rauf zu fahren und sich trocken fallen zu lassen um das Schiff zu reparieren. In der danach benannten Careening Bay fand er genau das. Er fand neben dem Leck, verursacht durch rostige Nägel, eine ungewöhnlich schöne Natur vor mit einem jahrhundertealten Boab Tree. Diesen Boab Tree gibt es noch heute. Die eingeritzten Inschriften sind noch gut zu erkennen. Eine dort auch von King angebrachte Plakette kann heute in einem Entdeckermuseum in Amsterdam bewundert werden. Obwohl der Baum vertrocknet aussieht, ist er dennoch am Leben. Da wir in der Trockenzeit reisen, haben wir den Baum blätterlos voergefunden, da der Baum so das trockene Halbjahr überlebt.




Der zweite Hotspot des Tages war Porosus Creek, benannt nach dem biologischen Namen der hier heimischen Krokodile, Crocodiles porosus, der durch hohe Steilwände zieht. Der anfangs breite Creek wurde rasch schmaler und die Uferpflanzen, Mangroven übergehend in Regenwald waren hautnah zu erleben. Krokodile mussten wir allerdings suchen. Letztendlich konnten wir zwei kleine beobachten, die allerdings wenig Interesse an uns zeigten.










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