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Das Motto trifft das Kimberley Gefühl und erreichte uns am Mt Barnett Roadhouse.

Am Tag zuvor waren wir jedoch auf der Mt Elizabeth Station, einer aktiven Rinderfarm mit abendlichem Angebot von Hamburger aus eigener Produktion. Da blieb bei uns die Küche kalt und wir ließen uns im Garten auf englischem, täglich gepflegtem Rasen bewirten. Abgerundet wurde der Abend durch schöne Gespräche am Lagerfeuer und vor dem Camper deutscher Nachbarn.

Das Motto passt jedoch wieder zu den angebotenen Schwimmplätzen, die ausschließlich über 4WD Tracks erreichbar waren. Der Track verlief am Ende bergab und -auf über große runde Steine, setzte neue Maßstäbe und zeigte uns, was der 4×4 Kriechgang an Kraft aufbringen kann.  So viel Adrenalin hatten wir gar nicht eingeplant. Das Ziel hieß „The Beach“, weißer, feiner Sandstrand in der WArla Gorge mitten im Busch.

Zum Mt Barnett Roadhouse gehört der abgelegene Manning Gorge Campground, Bushcamping nach unserem Geschmack, wir fanden ganz am Ende ein wirklich „lovely bit of bush“ mit Blick auf die Milchstraße.

Der Weg in die Manning Gorge führt durch einen Fluss, über weites Grasland und Felsenstufen hinunter. Über den Fluss wird alles in Plastiktonnen transprotiert, was trocken bleiben muss. Belohnt wird man nach etwa einer Stunde durch ein fließendes Gewässer mit mehreren Seen und einem Wasserfall, hinter den man problemlos schwimmen kann, mittendurch geht natürlich auch. Der obere See war voller Fische, am Rand bewegte sich ein Wasser-Monitor sehr geschmeidig.

Hier haben wir wieder einmal einen ganzen Tag am und im Wasser verbracht, am Nachmittag hatten wir die Gorge wieder ganz im ursprünglichen Zustand, da die meisten Wanderer nur kurz blieben und früh den Rückweg antraten.

Die Nächte im Busch beginnen mit Einbruch der Dunkelheit, letztes Licht ist gegen 18.30Uhr zu erwarten. Da hatten wir immer schon gekocht und meistens auch bereits gegessen. Zur Schlafenszeit zwischen 19.30 und 20.30Uhr waren wir regelmäßig auch ziemlich müde, hatte der Tag doch mit dem ersten Licht vor 6Uhr begonnen. Die Zeit zwischen 5 und 6 Uhr ist eine besondere, weil da die Vögel wach werden und je nach Platz und Vogelart ein Konzert oder auch ein Getöse veranstalten. Die Raben und Kakadus sind eher für letzteres verantwortlich. Meistens ist es ein Gemisch.

Eure