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Solange die Sonne am Morgen noch tief steht sieht man bei Windstille die beeindruckenden Spiegelungen des Ufers auf dem Wasser. Captain Al hat heute Morgen die navigatorische Meisterleistung durch die Sandbänke hinein in den Berkeley River mit seinen steilen Ufern, Mangroven, Wasserfällen und Stränden gezeigt. Langsam glitt das Schiff über den Fluss, die Wände zum greifen nah. An den Ufern waren auch hier die Auswirkungen des Zyklons im März zu sehen, zum Teil waren die Mangroven entwurzelt und trocken.

Die Tender brachten uns dann ganz nah an die Wände und zu einem Einschnitt mit einem kleinen Wasserfall, wo wir mit einer felsigen Landung an Land kamen. Bei einer felsigen Landung klettert man direkt vom Bug die Felsen hinauf.

Auch diesmal hat es sich gelohnt, der Wasserfall wurde durch einen Bach gespeist, der sich flussaufwärts zu einem Süßwassersee und weiter hoch zu vielen kleinen Teichen erweiterte. Die Freude am Schwimmen und an einer erfrischenden Abkühlung wurde ergänzt durch den Spaß am Entdecken. So fielen uns die vielen hochgradig an die Umgebung angepassten Pflanzen rasch ins Auge.

Auch heute ankern wir wieder bis in den frühen Morgen im Fluss mit Blick auf die umwerfende Umgebung. Zum Abschied von den Kimberleys hatte sich die Crew für heute Abend das „Captain‘s Dinner under the stars“ auf dem Vorderdeck ausgedacht. Es war phantastisch, herzlichen Dank!

Eure