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Nach dem Boarding bat Sarah, die Leiterin der Cruise, alle Crewmitglieder und Gäste in den großen Raum im Mitteldeck zum gemeinsamen Kennenlernen, zum Notfallbriefing und zu Tours in kleinen Gruppen zur Orientierung über das Schiff. Im Mitteldeck finden auch die Mahlzeiten und täglichen Routenbesprechungen statt. Je nach Bedarf an Wind und Sonne gibt es verschiedene Außendecks mit bequemen Sesseln und Sofas. Auch der Captain auf der Brücke kann besucht werden und freut sich immer über ein kleines Gespräch.

Der erste Seetag und die folgende Nacht führte uns die Küste der Dampier Halbinsel hoch in die Kimberleys, eine fast menschenleere Gegend mit vielen Inseln, Riffen und Fjorden (Sounds) die von unserem Boot befahren werden können. Der Tiefgang ist etwa 1.80m, sodass wir viel weiter hineinfahren können, als die normalen Kreuzfahrtschiffe. An diesem Tag hatten wir die Zeit den Rhythmus an Bord zu erleben und uns an das sanfte, aber ständige Schaukeln zu gewöhnen.

Am Nachmittag kündigte der Captain einen Fischgrund an, wo wir gemeinsam mit der Crew das Abendessen für den nächsten Tag aus dem Meer geholt haben. Die spanische Makrele, ein Raubfisch, wird bis zu 2.40m lang, wiegt maximal 70kg und wird gefangen in dem man einen Blinker in einiger Geschwindigkeit hinter sich her zieht. Für den Raubfisch sieht das dann aus, wie ein fliehender kleiner Fisch, den er verfolgt und versucht zu verschlingen. Noah konnte so erfolgreich seinen ersten Fisch fangen.

Eure